2026

Januar

11. Januar 2026

Fackelweg

Unser Fackelweg fand großen Anklang und viele folgten den gesteckten Fackeln über die Kaisermatte, vorbei an illuminierten Gestellen. Zurück beim Bänkli warteten für die Erwachsenen Glühwein und alkoholfreier Punsch, nicht nur für die Kinder, zum Aufwärmen. Warm waren auch die Klänge der Alphörner, die schon auf dem Rückweg zu hören waren und den Ausklang musikalisch begleiteten.

Februar

05. März 2026

Vortrag:
"Historischer Atlas Gemeinde Görwihl"

in Kooperation mit KÖB St. Bartholomäus

Zeitreise durch die Geschichte von Görwihl


Am Donnerstagabend erlebten die Besucherinnen und Besucher einen spannenden Vortrag zum Historischen Atlas der Gemeinde Görwihl. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem ansässigen Schwarzwaldverein und der Bücherei Görwihl organisiert. Referent Gerhard Krug nahm das Publikum mit auf eine eindrucksvolle Zeitreise durch 832 Jahre Gemeindegeschichte, unterstützt von detaillierten Karten aus rund 250 Jahren.

Der Vortrag zeigte anschaulich, wie lebendig und spannend lokale Geschichte sein kann – besonders dann, wenn historische Entwicklungen mithilfe von Karten und
erzählerischen Einblicken greifbar gemacht werden. Im Anschluss lud das Team der Bücherei zu einem kleinen Umtrunk ein, bei dem sich die Besucherinnen und Besucher noch in gemütlicher Runde austauschen konnten.

Text und Bild: Kerstin Döring, KÖB St. Bartholomäus

März

28. März 2026

Mit Nachtwächter Thomas auf Tour im nächtlichen Waldshut

Nieselwetter, Schneegefiesel hat ein kleines Grüppchen nicht abgehalten, den Nachtwächter zu begleiten.

An verschiedenen Stationen berichtete der Nachtwächter auf lebendige Art wie zu seiner Zeit das Leben in Waldshut stattfand, wie „Wellness“ im Badhaus stattfand, woher der Name des Metzgertors kommt, wie die Aufgaben des Hochwächters und des Nachtwächteres verteilt waren, welche Kompetenzen er hatte, aber auch Konsequenzen es hatte, wenn er seiner Aufgabe nicht gerecht wurde (wer das nun wissen will, muss ihn selbst begleiten).

Geschichtlich bewandert berichtete er davon, dass Tiengen bis vor 200 Jahre Ausland war, weil zum Bistum Konstanz gehörig, während Waldshut ja habsburgerisch war. Auch von den Konsequenzen der Herrschaft für Waldshut, als Waldshut unter Pfarrer Hubmaier der Reformation nachging, nämlich dem Entzug des Stadtrechtes. Was „Stadtluft macht frei‘“ bedeutete oder was hinter „am Seil ablassen“ oder „kann nicht einmal das Wasser reichen“ steht, war dann auch klar.

Auf dem Johannisplatz, auf dem früher die Johanniskirche stand und der Gottesacker war, gab es etwas „Geistiges“ gegen die Untoten. In der Kaiserstraße berichtete er von der Möglichkeit im Brandfall von Haus zu Haus über die Dachstühle zu gelangen und zu kämpferischen Zeiten sich durch vier Tunnels von einer Häuserzeile auf die andere Seite in Sicherheit zu bringen.

Beim Weitergehen mahnte er immer in der Mitte zu gehen, da abends von oben gewisse Töpfe geleert werden. Zum Abschluss wurde der Obere Turm, der Schaffhauser Turm, mit dem Gefängnis und der Türmerkammer bestiegen und besichtigt.